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1753 SKINCARE

Hautbarriere

Hautmikrobiom – warum Balance alles verändert

Von Christopher Genberg

Deine Haut ist nicht steril. Sie ist ein Ökosystem, in dem Billionen Mikroben helfen, die Barriere stark, das Immunsystem ruhig und Entzündungen im Zaum zu halten. Wenn wir Haut behandeln, als wäre sie nur schmutzig, reagiert sie oft mit mehr Empfindlichkeit – nicht mit weniger.

Hautmikrobiom – warum Balance alles verändert

Warum versuchen wir noch immer, Schutz einfach wegzuwaschen?

Das Hautmikrobiom besteht aus Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die in ständigem Austausch mit den Hautzellen stehen. Arten wie Staphylococcus epidermidis können dabei helfen, opportunistische Keime in Schach zu halten, während Cutibacterium acnes nicht per se der Feind ist, sondern Teil eines Gleichgewichts, das durch zu viel Reinigung und Peeling schnell aus der Spur gerät.

Die Forschung zeigt immer klarer: Diversität im Hautmikrobiom hängt oft mit einer stabileren Barriere und einer ruhigeren Entzündungsreaktion zusammen. Werden antibakterielle Reiniger oder zu viele Wirkstoffe auf einmal eingesetzt, verschiebt sich dieses ökologische Gleichgewicht. Die Folge ist häufig Haut, die spannt, glänzt oder schneller reagiert – manchmal alles zugleich.

Genau hier kippt die alte Dogmatik: sauber ist nicht dasselbe wie ausgetrocknet. Wer die Oberfläche ständig sterilisieren will, nimmt der Haut ihren natürlichen Puffer. Sinnvoller ist es, das Mikrobiom zu unterstützen, damit die Haut wieder das tun kann, wofür sie gemacht ist: schützen, regulieren, regenerieren.

Fünf Gewohnheiten für mehr Balance

1

Sanfter reinigen

Wähle eine Reinigung, die SPF und Schmutz entfernt, ohne die Haut quietschig sauber zu hinterlassen. Wenn die Barriere intakt bleibt, hat das Hautmikrobiom bessere Chancen, stabil zu bleiben.

2

Nicht zu viel auf einmal

Weniger Produkte können bessere Ergebnisse bringen. Eine Routine, die zwischen Säuren, Retinoiden und starken antibakteriellen Schritten springt, stresst die Haut oft mehr, als sie hilft.

3

Pre- und postbiotisch denken

Präbiotika können die Mikroben unterstützen, die du behalten willst. Postbiotika sind die nützlichen Stoffe, die Mikroben hinterlassen. Zusammen sind sie oft klüger als der nächste harte „Klärungs“-Trend.

4

Erholung einplanen

Gib deiner Haut Pausen. Oft holt die Barriere genau dann auf und das Mikrobiom findet in seinen Rhythmus zurück.

5

Schwankungen akzeptieren

Deine Haut muss nicht jeden Tag gleich aussehen. Etwas Öl, etwas Trockenheit oder vorübergehende Rötung bedeutet nicht automatisch ein Problem – manchmal arbeitet die Haut einfach.

So unterstützt du das Mikrobiom richtig

So unterstützt du das Mikrobiom richtig

Der vernünftigste Weg mit dem Hautmikrobiom umzugehen, ist, es nicht mit Gewalt kontrollieren zu wollen. Au Naturel Makeup Remover nutzt MCT-Öl, um Make-up und Alltagsschmutz zu lösen, ohne die Haut ausgedörrt zurückzulassen. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: Du entfernst, was weg soll, und lässt Barriere und Mikrobiom in Ruhe.

Für die tägliche Balance ist das DUO-Kit ein naheliegender Ansatz. The ONE mit CBD und MCT unterstützt die Haut mit einem regulierenden Gesichtsöl, während I LOVE mit CBG das Hautgefühl beruhigt und eine vielfältige Mikroflora unterstützt, statt sie plattzumachen. Nicht mehr, sondern passender.

Wenn die Haut zusätzlich mehr Widerstandskraft braucht, kann Fungtastic Mushroom Extract eine sinnvolle Ergänzung sein. Chaga, Reishi, Lion’s Mane und Cordyceps werden oral eingesetzt, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu unterstützen – und das wirkt sich auch auf die Haut aus. Weniger innerer Stress, bessere Bedingungen an der Oberfläche.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hautmikrobiom?

Das ist die Gemeinschaft von Mikroorganismen auf der Haut, die helfen, Barriere, Immunreaktion und Entzündungen im Gleichgewicht zu halten. Ein diverses Mikrobiom wird oft mit widerstandsfähigerer Haut verbunden.

Sind antibakterielle Reiniger schlecht?

Nicht grundsätzlich, aber sie werden oft häufiger eingesetzt, als die Haut braucht. Zu viel antibakterielle Reinigung kann die Diversität verringern und die Haut reaktiver machen, vor allem wenn die Barriere schon belastet ist.

Was ist der Unterschied zwischen Prä- und Postbiotika?

Präbiotika dienen als Nahrung für nützliche Mikroben. Postbiotika sind die hilfreichen Stoffe, die Mikroben produzieren und hinterlassen, interessant für Ruhe und Barrierefunktion.

Woran merke ich, dass meine Routine das Mikrobiom stört?

Wenn die Haut oft spannt, schnell gerötet ist oder gleichzeitig fettig und trocken wirkt, ist die Routine vielleicht zu hart. Dann lohnt es sich, zu vereinfachen und milder zu werden.

Quellen

  1. Byrd AL, Belkaid Y, Segre JA. The human skin microbiome. Nat Rev Microbiol 2018;16(3):143–155.
  2. Salem I, Ramser A, Isham N, Ghannoum MA. The Gut Microbiome as a Major Regulator of the Gut-Skin Axis. Front Microbiol 2018;9:1459.
  3. Lin TK, Zhong L, Santiago JL. Anti-Inflammatory and Skin Barrier Repair Effects of Topical Application of Some Plant Oils. Int J Mol Sci 2017;19(1):70.

Artikel geprüft von Christopher Genberg, Gründer von 1753 SKINCARE.

Hör auf, gegen deine Haut zu kämpfen

Baue eine Routine, die das Hautmikrobiom respektiert und Balance die Arbeit machen lässt.