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1753 SKINCARE

Inhaltsstoffportrait

Hanfsamenoel haut – das Fett, das die Haut wirklich kennt

Von Christopher Genberg

Hanfsamenöl ist keine Beauty-Spielerei, sondern Hautbiologie mit Sinn. Es stammt aus den Samen von Cannabis sativa und liefert Lipide, die die Haut zum Aufbau ihrer Barriere nutzen kann. Wenn sich die Haut gespannt, rau oder schnell gereizt anfühlt, liegt das Problem oft genau dort.

Hanfsamenoel haut – das Fett, das die Haut wirklich kennt

Warum fühlt sich Haut trocken an, wenn ihr Fett fehlt?

Haut braucht mehr als „Feuchtigkeit“. Sie braucht Lipide, die Lücken im Stratum corneum schließen und den transepidermalen Wasserverlust senken. Hanfsamenöl liefert ein bemerkenswert ausgewogenes Verhältnis von Omega-3, Omega-6 und Omega-9 sowie Gamma-Linolensäure, die besonders für reaktive oder aus dem Gleichgewicht geratene Haut interessant ist.

Die Mechanik ist simpel: Diese Fettsäuren unterstützen die körpereigenen Ceramide und die Barrierestruktur, damit Wasser dort bleibt, wo es hingehört. Im Vergleich zu aggressiven Cleansern, zu viel Peeling oder „ölfreien“ Routinen, die die Haut nackt zurücklassen, ist das eher Reparatur als Angriff.

Studien zu Pflanzenölen und essenziellen Fettsäuren zeigen immer wieder dasselbe: Wenn die Barriere die richtigen Bausteine bekommt, wird die Haut ruhiger, weniger gespannt und belastbarer im Alltag. Kein Wunder. Nur Haut, die arbeiten kann, weil sie Material hat.

So nutzt du es richtig

1

Auf leicht feuchte Haut

2–4 Tropfen nach der Reinigung einmassieren, solange die Haut noch leicht feucht ist. So hilft das Öl, Wasser einzuschließen, statt nur glänzend aufzuliegen.

2

Zuerst abends testen

Einmal täglich für 2 Wochen anwenden. So merkst du schnell, ob die Haut weicher, weniger gespannt und gleichmäßiger wird, ohne überladen zu sein.

3

Nicht mit zu vielen Actives stapeln

Vermeide es, am selben Abend zu viele Wirkstoffe zu kombinieren. Hanfsamenöl wirkt am besten, wenn es die Barriere unterstützt, statt mit ihr zu konkurrieren.

4

An Barriere denken, nicht an Glanz

Auch ölige Haut kann an der Oberfläche dehydriert sein. Hier geht es um den Barrierezustand, nicht darum, ob die Haut „schon genug Öl produziert“.

5

Kaltgepresst wählen

Kaltgepresstes Hanfsamenöl erhält das Fettsäureprofil, das den Inhaltsstoff spannend macht. Starke Hitze und harte Raffination nehmen ihm viel von seinem Wert.

So löst man das, ohne die Haut zu überfordern

So löst man das, ohne die Haut zu überfordern

Hanfsamenöl zeigt sehr schön, dass dieselbe Pflanze unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. In unserem CBD-Fokus stehen Cannabinoide für Ruhe und Regulation der Haut, während Hanfsamenöl das eigentliche Baumaterial liefert: Fettsäuren, die die Barriere zusammenhalten. Gleiche Quelle, andere Funktion.

Genau deshalb passt The ONE so gut in dieses Bild: CBD + MCT für Haut, die Regulation ohne Drama braucht. Ergänze I LOVE, wenn die Haut zusätzlich Beruhigung und antibakterielle Unterstützung braucht, und du hast eine Routine, die Balance nicht herbeischrubbt. Wer das Cannabinoid-Thema breiter denkt, findet im DUO-Kit die sinnvolle Kombination aus Öl und Serum.

Für einen sanften Einstieg ist Au Naturel Makeup Remover mit MCT-Öl deutlich freundlicher als ein Cleanser, der die Haut quietschen lässt. Und wenn du Hautpflege auch von innen mitdenken willst, kann Fungtastic Mushroom Extract die klügere Ergänzung sein als noch ein starkes Peeling im Schrank. Haut braucht Bausteine, nicht nur Behandlung.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Hanfsamenöl dasselbe wie CBD-Öl?

Nein. Hanfsamenöl kommt aus den Samen und besteht vor allem aus Fettsäuren, die die Barriere unterstützen. CBD stammt aus anderen Pflanzenteilen und zielt stärker auf Ruhe und Regulation. Beides ergänzt sich gut.

Ist Hanfsamenöl für fettige Haut geeignet?

Oft ja. Fettige Haut kann trotzdem barriergeschädigt und oberflächlich dehydriert sein. Ein leichtes, kaltgepresstes Öl mit gutem Fettsäureprofil kann helfen, ohne schwer zu wirken.

Wie oft sollte ich es verwenden?

Starte mit 2–4 Tropfen einmal täglich, am besten abends, für 2–3 Wochen. Wenn die Haut es mag, kannst du es morgens und abends nutzen, besonders in trockenen Phasen.

Worin unterscheidet es sich von normalen Gesichtsölen?

Viele Gesichtsöle liefern vor allem Glanz. Hanfsamenöl ist interessant, weil sein Omega-3:6:9-Profil nah an den Bedürfnissen der Haut liegt und Gamma-Linolensäure die Barriere zusätzlich unterstützen kann.

Quellen

  1. Oláh A, Tóth BI, Borbíró I, et al. Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. J Clin Invest 2014;124(9):3713–3724.
  2. Lin TK, Zhong L, Santiago JL. Anti-Inflammatory and Skin Barrier Repair Effects of Topical Application of Some Plant Oils. Int J Mol Sci 2017;19(1):70.
  3. Tóth KF, Ádám D, Bíró T, Oláh A. Cannabinoid signaling in the skin: therapeutic potential of the c(ut)annabinoid system. Molecules 2019;24(5):918.

Artikel geprüft von Christopher Genberg, Gründer von 1753 SKINCARE.

Gib der Haut das richtige Fett

Entdecke, wie Hanfsamenöl beruhigen, weich machen und die Barriere stärken kann.